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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 19 (2010), 1

Titel der Ausgabe 
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 19 (2010), 1
Weiterer Titel 
Stalinismus-Forschung

Herausgeber
Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Gaby Zipfel Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
Erschienen
Erscheint 
zweimonatlich
ISBN
978-3-86854-700-9
Anzahl Seiten
96 S.
Preis
€ 9,50

 

Kontakt

Institution
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Land
Deutschland
c/o
Redaktion Zeitschrift »Mittelweg 36« des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 20148 Hamburg Tel.: 040/414 097 84 Fax.: 040/414 097 11 E-Mail: <zeitschrift@mittelweg36.de>
Von
Nina Hälker

Die am 15. Februar erschienene neue Ausgabe des »Mittelweg 36« ist Reinhard Müller gewidmet, der sich seit den frühen 1990er-Jahren am Hamburger Institut für Sozialforschung der Stalinismus-Forschung verschrieben hat. Anlässlich seines 65. Geburtstags wurde eine internationale Tagung zu deren aktuellen Perspektiven ausgerichtet, die einige der in dieser Ausgabe aufgenommenen Beiträge reflektieren.

Reinhard Müller selbst geht den Lebenswegen der unter Hitler und Stalin verfolgten Münchner Kommunisten Anna Etterer und Franz Schwarzmüller nach.
Jochen Hellbeck beschreibt das Leben im Stalinismus als Alltag in der Ideologie und Fridrikh Firsov schildert, in welcher Weise das Stalin’sche Regime die Komintern als au-ßenpolitisches Instrument benutzt hat.

Anhand von Dokumenten lässt sich der Fall Heinz Just nachvollziehen, der als einer der zwischen 1950 und 1953 insgesamt 927 deutschen Staatsangehörigen in die Fänge des sowjetischen Militärtribunals geriet und zum Tode verurteilt wurde.

In der Literaturbeilage sind Reiner Tosstorffs Streifzug durch neuere Trotzki-Biografien, ein Gespräch mit Erhard Fommhold, dem ehemaligen Cheflektor des Dresdner Verlags der Kunst und Gerd Hankels Machtpolitische Impressionen aus Afrika nachzulesen, in denen der Autor schildert, wie die Realität John le Carré’s Fiktion ‚Geheime Melodie’ einholt.

In der Protest-Chronik erinnert Wolfgang Kraushaar an das tragische Schicksal Jean Sebergs, für das der CIA mitverantwortlich zeichnet.

Das aktuelle Heft 1/2010 kann ab sofort über den Buchhandel oder direkt bei der Redaktion bezogen werden.

Weitere Informationen sowie die Themen vergangener Hefte finden Sie unter http://mittelweg36.de.

Inhaltsverzeichnis

Thema »Stalinismus-Forschung«

Reinhard Müller
Verfolgt unter Hitler und Stalin. Lebenswege der Münchner Kommunisten Anna Etterer und Franz Schwarzmüller (S. 3-18)

Jochen Hellbeck
Alltag in der Ideologie. Leben im Stalinismus (S. 19-32)

Der Fall Just (S. 57-73)

Fridrikh Firsov
Die Komintern. Außenpolitisches Instrument des Stalin’schen Regimes (S. 74-90)

Literaturbeilage

Reiner Tosstorff
Trotzki-Biografien. Ein Streifzug (S. 33-43)

»Besuch bei Erhard Frommhold« (S. 44-49)

Gerd Hankel
Machtpolitische Impressionen aus Afrika (S. 50-56)

Nachrichten aus dem Institut (S. 91)

Aus der Protest-Chronik (S. 92-95)

Weitere Hefte ⇓
Redaktion
Veröffentlicht am
18.02.2010
Autor(en)
Beiträger
Klassifikation
Epoche(n)
Region(en)
Weitere Informationen
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Bestandsnachweise 0941-6382