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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 21 (2012), 2

Titel der Ausgabe 
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 21 (2012), 2
Weiterer Titel 
Jean Améry neu gelesen

Herausgeber
Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Gaby Zipfel Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
Erschienen
Erscheint 
zweimonatlich
ISBN
978-3-86854-713-9
Anzahl Seiten
96 S.
Preis
Einzelausgabe € 9.50, Jahresabonnement € 48.- plus Versandgebühr

 

Kontakt

Institution
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Land
Deutschland
c/o
Redaktion Zeitschrift »Mittelweg 36« des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 20148 Hamburg Tel.: 040/414 097 84 Fax.: 040/414 097 11 E-Mail: <zeitschrift@mittelweg36.de>
Von
Hälker, Nina

Die neue Ausgabe des „Mittelweg 36“ widmet sich dem Werk des Schriftstellers und Essayisten Jean Améry. Amérys Werk neu und wieder zu lesen bringt sowohl die offensichtlichen Themen des politischen Intellektuellen und homme engagé, aber auch die unbekannteren Facetten seines Wirkens zutage.

Ulrich Bielefelds Beitrag „Es ist“ kontextuiert Amérys Positionen zum Thema Gewalt und Zugehörigkeit und beschreibt im gleichen Atemzug sein Verhältnis zur Musik. Dan Diner macht in seiner Lektüre von Amérys „Tortur“ eine „verschobene Erinnerung“ vom Nationalsozialismus hin zum Kolonialismus aus. Nicolas Berg zeichnet eine Merkur-Debatte zwischen Jean Améry und Hans Egon Holthusen in den 1960er Jahren nach und Jan Philipp Reemtsma widmet sich Amérys letztem Werk „Monsieur Bovary“.

In der Beilage dokumentieren wir die fünften „Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte“, die sich mit der intellektuellen Hinterlassenschaft des im Jahr 2010 verstorbenen Historikers und Schriftstellers Tony Judt befassten: Michael Ignatieff hinterfragt die „Prämissen einer fortschrittlichen Politik in schwierigen Zeiten“, Carl Tham skizziert die Position Tony Judts zur Sozialdemokratie, und Martin H. Geyer fragt, inwieweit Tony Judts viel diskutiertes Buch „Ill Fares the Land“ das Ende des sozialdemokratischen Konsenses konstatiert.

In der Protest-Chronik beschreibt Wolfgang Kraushaar, wie eine Hungerstreik-Aktion von Mitgliedern der Conföderation Iranischer Studenten gegen das Schah-Regime im Dezember 1970 durch die tatkräftige Unterstützung Karl Gerolds, dem damaligen Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Erfolg zeitigen konnte.

Leseproben und Abstracts zum Heft finden Sie auf unserer Website
http://www.mittelweg36.de

Inhaltsverzeichnis

Schwerpunkt: Jean Améry neu gelesen

Aufsätze

Ulrich Bielefeld: »Es ist«. Musik, Gewalt und Erfahrung

Dan Diner: Verschobene Erinnerung. Jean Amérys »Die Tortur« wiedergelesen

Nicolas Berg: Jean Améry und Hans Egon Holthusen. Eine Merkur-Debatte in den 1960er Jahren

Jan Philipp Reemtsma: Monsieur Bovary

Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte

Michael Ignatieff: Fortschrittliche Politik in schwierigen Zeiten

Carl Tham: Tony Judt und die Sozialdemokratie

Martin H. Geyer: Das Ende des »sozialdemokratischen Konsenses«? Überlegungen zu Tony Judts »Ill Fares the Land«

Tony Judt’s Legacy

Aus der Protest-Chronik

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Redaktion
Veröffentlicht am
02.05.2012
Autor(en)
Beiträger
Klassifikation
Epoche(n)
Region(en)
Weitere Informationen
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Bestandsnachweise 0941-6382