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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 22 (2013), 3

Titel der Ausgabe 
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 22 (2013), 3
Weiterer Titel 
Kredit, Keynes & Krieg

Herausgeber
Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Stefan Mörchen Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
Erschienen
Erscheint 
zweimonatlich
ISBN
978-3-86854-720-7
Anzahl Seiten
96 S.
Preis
€ 9,50

 

Kontakt

Institution
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Land
Deutschland
c/o
Redaktion Zeitschrift »Mittelweg 36« des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 20148 Hamburg Tel.: 040/414 097 84 Fax.: 040/414 097 11 E-Mail: <zeitschrift@mittelweg36.de>
Von
Hälker, Nina

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

das liebe Geld, von dem der Volksmund spricht, ist in unterschiedlichen Facetten das Thema der Ausgabe 3/2013 des Mittelweg 36. Wie es in modernen Gesellschaften entsteht und zum Gegenstand politischer Steuerung wird, durchleuchtet Aaron Sahr in seinem Aufsatz Von Richard Nixon zur 1.000.000.000.000-$-Münze. Historische Erkenntnisse zu Fragen der Geldpolitik steuert der Wirtschaftshistoriker Roman Köster in dem Beitrag Vor der Krise bei: Er untersucht die Rezeption des britischen Ökonomen John Maynard Keynes in der Weimarer Republik und schafft so Bezüge von der gegenwärtigen Finanzkrise zu geschichtlichen Erfahrungen aus der Zeit der Großen Depression.

Ein bis dato ungeschriebenes Kapitel des Kalten Krieges schlägt der Historiker Klaas Voß auf. Ihn beschäftigt die Rolle der US-amerikanischen Söldner in den Stellvertreterkonflikten der Hegemonialmacht des Westens. Sein Aufsatz Falls etwas schiefgeht leuchtet die Funktion derjenigen Kombattanten aus, die für beträchtliche Geldsummen die bewaffneten Auseinandersetzungen in den Krisenherden der bipolaren Welt ausgetragen haben.

In der Beilage der Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte präsentiert Martin Schaad einen exemplarischen Fall aus den Hochzeiten des Stalinismus. Unter dem Titel Black Box Moskau zeichnet der Historiker die (auto-)biografischen Volten des späteren SED-Kulturfunktionärs Alfred Kurella (1895–1975) nach.

Auch Wolfgang Kraushaar wirft ein Schlaglicht auf die Kulturpolitik der DDR. In der Protest-Chronik berichtet er von einem ungewöhnlichen Grenzgänger, dem Schauspieler Wolfgang Kieling, der in die DDR übersiedelte, um schließlich doch wieder Staatsbürger der BRD zu werden.

Abstracts und Leseproben finden Sie auf unserer Website: www.mittelweg36.de

Herzliche Grüße
Ihre Redaktion

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Schwerpunkt: Kredit, Keynes & Krieg

Editorial (S. 3)

Aaron Sahr: Von Richard Nixon zur 1.000.000.000.000-$-Münze. Kreditgeld als politische Verknappungsaufgabe (S. 4–31)

Roman Köster: Vor der Krise. Die Keynes-Rezeption in der Weimarer Republik (S. 32–46)

Klaas Voß: Falls etwas schiefgeht. Washingtons Söldner in den Stellvertreterkonflikten des Kalten Krieges (S. 63–90)

Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte: Martin Schaad: Black Box Moskau (S. 48–62)

Aus der Protest-Chronik (S. 92–96)

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Redaktion
Veröffentlicht am
04.07.2013
Autor(en)
Beiträger
Klassifikation
Epoche(n)
Weitere Informationen
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Bestandsnachweise 0941-6382