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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 25 (2016), 3

Titel der Ausgabe 
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 25 (2016), 3
Weiterer Titel 
In Sachen Demokratie

Herausgeber
Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Karsten Malowitz, Stefan Mörchen, Christina Müller Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
Erschienen
Erscheint 
zweimonatlich
ISBN
978-3-86854-737-5
Anzahl Seiten
128 S.
Preis
9,50

 

Kontakt

Institution
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Land
Deutschland
c/o
Redaktion Zeitschrift »Mittelweg 36« des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 20148 Hamburg Tel.: 040/414 097 84 Fax.: 040/414 097 11 E-Mail: <zeitschrift@mittelweg36.de>
Von
Mörchen, Stefan

„Als Willy Brandt Bundeskanzler war, hatte Vati noch volles Haar“ – Funny van Dannens Ode auf die Ära Brandt, die vielen bis heute als Epoche gesellschaftlicher Demokratisierung gilt, umweht ein Hauch von Nostalgie. Ähnlich gestimmt mag mancher gegenwärtig auf die Geschichte der Demokratie in Europa blicken, erscheint deren Zukunft doch alles andere als rosig. Grund genug, sich um einen ebenso differenzierten wie historisch und empirisch informierten Zugang zu Fragen der Demokratie und der Demokratisierung zu bemühen.

Zum Auftakt blickt Jens Hacke in „Mehr Demokratie wagen…“ zurück auf eine Zauberformel der alten Bundesrepublik und zeigt, wie eng Aufbruchs- und Krisenstimmung im Demokratisierungsdiskurs der 1970er-Jahre miteinander verbunden waren. Zur gleichen Zeit befand sich Spanien in der transición. Birgit Aschmann arbeitet die Bedingungen heraus, unter denen sich der erfolgreiche Übergang von der Franco-Diktatur zur Demokratie vollzog. Polnische Zerreißproben unserer Gegenwart analysiert Vera Trappmann, die die autoritären Bestrebungen der Regierung und die zivilgesellschaftliche Gegenwehr vor dem Hintergrund der Geschichte seit 1989 beleuchtet. Helmut Willke schließlich plädiert aus systemtheoretischer Sicht für eine Abkehr vom partizipatorischen Demokratiemodell und fordert eine expertengestützte Kompetenzdemokratie, die sich vorrangig anhand ihrer Ergebnisse legitimiert.

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Editorial (S. 3-4)

Jens Hacke: »Mehr Demokratie wagen«. Karriere einer Zauberformel (S. 5–28)

Birgit Aschmann: Spanien in der transición. Von der Franco-Diktatur zur Demokratie (S. 29–58)

Vera Trappmann: Polnische Zerreißproben. Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Protest (S. 59–81)

Helmut Willke: Kompetenzdemokratie. Zur Optimierung politischen Entscheidens (S. 82–96)

Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte: Innovative Demokratie –die USA im 20. Jahrhundert

Bernd Greiner: Point of No Return. Die politische »Neugründung« der USA zwischen 1937 und 1947 (S. 97–105)

Volker Depkat: Democracy in Progress. Über die wiederholten Neugründungen der USA im 20. Jahrhundert (S. 106–116)

Nachrichten aus dem Institut (S. 117)

Wolfgang Kraushaar: Aus der Protest-Chronik: 15. Oktober – 3. Dezember 1983, Frankreich (S. 118–124)

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