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Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 22 (2013), 5

Titel der Ausgabe 
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 22 (2013), 5
Weiterer Titel 
Soziale und andere Beziehungen

Herausgeber
Hamburger Institut für Sozialforschung Redaktion: Martin Bauer, Stefan Mörchen Redaktionsassistenz, Werbung und Vertrieb: Nina Hälker
Erschienen
Erscheint 
zweimonatlich
ISBN
978-3-86854-722-1
Anzahl Seiten
104 S.
Preis
€ 9,50

 

Kontakt

Institution
Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Land
Deutschland
c/o
Redaktion Zeitschrift »Mittelweg 36« des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 20148 Hamburg Tel.: 040/414 097 84 Fax.: 040/414 097 11 E-Mail: <zeitschrift@mittelweg36.de>
Von
Hälker, Nina

„‚Mit wem sind wir eigentlich verwandt?‘ – Soziale und andere Beziehungen“ ist der Schwerpunkt der Oktober/November-Ausgabe des Mittelweg 36 (5/2013).
Leseproben und Abstracts finden Sie, wie immer, auf unserer Website:
www.mittelweg36.de.

Descola, der am Collège de France den Lehrstuhl für „Anthropologie der Natur“ innehat, konzentriert sich auf eine vergleichende Analyse von Unterscheidungsgewohnheiten. Ihn interessiert, wie innerhalb verschiedener Kollektivitäten zwischen Menschen und Nichtmenschen, ganz generell zwischen Natur und Kultur, unterschieden oder auch nicht unterschieden wird. Was ist aus der Beobachtung zu machen, dass es Gesellschaften gibt, in denen die Männer Affen als ihre Schwäger betrachten und Frauen in Maniokpflanzen ihre Kinder erkennen? Das sich aus dieser Problemstellung ergebende anthropologische Projekt entwirft seine Pariser Antrittsvorlesung „Wahlverwandtschaften“, die wir erstmalig in einer deutschen Übersetzung veröffentlichen.

Seinen intellektuellen Werdegang rekapituliert der französische Anthropologe in dem Gespräch „Auf der Suche nach der Gesellschaft“, das die Soziologin Tanja Bogusz mit ihm geführt hat. Es verortet Descolas Anthropologie im Themenfeld der Soziologie. Was aus dieser Ortsbestimmung für die Sozialwissenschaft insgesamt folgt, buchstabiert Tanja Bogusz’ Essay „Dekolonisierung des Denkens“ aus.

Mit dem Verhältnis westlicher Gesellschaften zu ihrem Militär und den sich wandelnden Bildern des Soldatischen nach der Epochenzäsur 1989 ist der Historiker Sönke Neitzel in seinem Beitrag „Der Westen und die Neuen Kriege“ befasst.

Jan Philipp Reemtsma verfeinert seine Phänomenologie der Gewalt, indem er unter dem Titel „Brachiale soziale Gestaltung“ zeigt, wie prägend Gewalt für die Transformation sozialer Ordnungen sein kann.

Inhaltsverzeichnis

INHALT

Philippe Descola: Wahlverwandtschaften (S. 4–26)

Auf der Suche nach der Gesellschaft. Philippe Descola im Gespräch mit Tanja Bogusz (S. 27–45)

Tanja Bogusz: Dekolonisierung des Denkens. Was wir von Descola lernen (S. 46–62)

Jan Philipp Reemtsma: Brachiale soziale Gestaltung (S. 79–95)

Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte

Sönke Neitzel: Der Westen und die Neuen Kriege (S. 63–78)

Aus der Protest-Chronik

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Redaktion
Veröffentlicht am
25.10.2013
Autor(en)
Beiträger
Klassifikation
Epoche(n)
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Bestandsnachweise 0941-6382