Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 58 (2007), 5/6

Titel der Ausgabe 
Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 58 (2007), 5/6
Weiterer Titel 
Wiedervereinigung

Erschienen
Erscheint 
monatlich

 

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Institution
Geschichte in Wissenschaft und Unterricht
Land
Deutschland
c/o
Prof. Dr. Michael Sauer Universität Göttingen Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte Didaktik der Geschichte Waldweg 26 37073 Göttingen Tel. 0551/39-13388 Fax 0551/39-13385
Von
Sauer, Michael

Inhaltsverzeichnis

Inhalt der Ausgabe

ABSTRACTS (S. 290)

EDITORIAL (S. 291)

BEITRÄGE
Joachim Rohlfes
"Deutschland einig Vaterland"?
Freude und Frust der (Wieder-)Vereinigung (S. 292) >>Abstract

Gerhard A. Ritter
Soziale und politische Probleme der deutschen Wiedervereinigung (S. 312) >>Abstract

Ruth Johanna Benrath
"So anders war's doch gar nicht"?
Wie Lehrkräfte aus der DDR mit den Transformationsherausforderungen im Geschichtsunterricht umgehen (S. 328)>>Abstract

INFORMATIONEN NEUE MEDIEN
Sabine Büttner
Suche nach „Deutschland Wiedervereinigung“
Netz(be)funde zur deutsch-deutschen Geschichte (S. 343)

LITERATURBERICHT
Udo Wengst
Deutschland nach 1945, Teil V (S. 345)

NACHRICHTEN (S. 365)

AUS DEM VERBAND DER GESCHICHTSLEHRER
Simone Mergen
Neue Angebote im Haus der Geschichte in Bonn: Palais Schaumburg und Informationszentrum Föderalismus im Bundesrat (S. 373)

Peter Lautzas
Thesenpapier zu einer zeitgemäßen Behandlung der deutsch-jüdischen Geschichte im Unterricht (S. 375)

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Abstracts

Joachim Rohlfes
"Deutschland einig Vaterland"?
Freude und Frust der (Wieder-)Vereinigung
GWU 58, 2007, H. 5/6, S. 292-311
Der Aufsatz geht den Wurzeln und Erscheinungsformen des vor allem in Ostdeutschland zu konstatierenden Unbehagens am Verlauf und bisherigen Ergebnis des Vereinigungsprozesses nach. Er führt einen Großteil der Schwierigkeiten auf die Strukturdefizite und Versäumnisse des SED-Staates zurück, benennt aber auch die teils selbstverschuldeten, teils unvermeidbaren Fatalitäten während der „Wende” und in den 17 Jahren seitdem. Er beschreibt das Nebeneinander unterschiedlicher politischer Kulturen und Mentalitäten in den alten und den neuen Bundesländern und warnt vor dem Überlegenheitsdünkel mancher Westdeutscher wie vor der Demokratieverdrossenheit vieler Ostdeutscher.

Gerhard A. Ritter
Soziale und politische Probleme der deutschen Wiedervereinigung
GWU 58, 2007, H. 5/6, S. 312–327
Der Beitrag stellt die Hauptergebnisse des Buches des Verfassers „Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats“ (München 2006) vor. Dabei handelt es sich um die erste, vollständig aus den Quellen gearbeitete Darstellung des Prozesses der deutschen Einigung und deren Folgen vor allem für den deutschen Sozialstaat. Behandelt werden der Stand der Forschung zur deutschen Wiedervereinigung, deren internationale Rahmenbedingungen, die Grundpositionen der politischen und sozialen Kräfte beim Einigungsprozess sowie als Beispiel für die sozialen Probleme der Einigung die stark kontrovers diskutierte Familien- und Arbeitsmarktpolitik. Abschließend werden die Entscheidungsprozesse in der Einigungspolitik analysiert, die Frage, ob es Alternativen zu der Übertragung des deutschen Sozialstaates auf die frühere DDR gegeben hat, diskutiert und die langfristigen Wirkungen der Vereinigung erörtert.

Ruth Johanna Benrath
"So anders war's doch gar nicht"?
Wie Lehrkräfte aus der DDR mit den Transformationsherausforderungen im Geschichtsunterricht umgehen
GWU 58, 2007, H. 5/6, S. 328–342
Die Frage, wie Geschichtslehrkräfte aus der DDR die Transformationsherausforderungen in der Schule bewältigen, ist bisher nicht differenziert beantwortet worden. Auf der Grundlage von Interviews wird im Folgenden gezeigt, welche beruflichen Handlungsmuster den Lehrkräften als didaktische Ressourcen nach 1989 zur Verfügung stehen. Drei verschiedene Typen der Transformation sind feststellbar: Streben nach Kontinuität, Revisionsbereitschaft und Transformationsverweigerung. Darüber hinaus wird ein neuer Begriff von Kontinuität diskutiert, der Aufschluss über die Dynamik von individuellen Tranformationsprozessen gibt.

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